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 Rpg: Die drei Musketiere 
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Beitrag Rpg: Die drei Musketiere
Mordaunt

"Ja, das wäre wirklich schön, wenn Ihr von den Feierlichkeiten ausgeschlossen wärt", meinte er lächelnd, "dann hätten wir gleich in das Wäldchen gehen können. Aber ehe wirs uns versehen, wird der Tag halb um sein, und wir können uns für ein paar Stunden verdrückend.
Er war fast drei Jahren als Musketier bei Hofe, und hatte in dieser Zeit so einiges beobachtet.
"Wisst Ihr, Marie Anne war immer der strahlende, umschwärmte Mittelpunkt des Hofes, und sie fand auch, dass ihr das als Cousine des Königs zusteht. Keine seiner bisherigen Mätressen hat ihr diese Position als absoluter Mittelpunkt streit machen können, doch jetzt nach der Hochzeit wird sie rasch merken, dass Eure Schwester jetzt diesen Platz innehat..und glaubt mir, sie wird sehr eifersüchtig sein. Einmal, da gab es eine Mätresse, die dem König sehr gefiel, und sie war so schön, dass alle bei Hofe sie umschwärmten wie Motten das Licht, und kaum jemand mehr Marie Anne beachtete. Da hat sie die Frau unter einem Vorwand in ein Gemach gelockt, in dem ein Höfling, den sie dafür bezahlt hatte, wartete, und dann rief sie ihren königlichen Cousin, der seine Mätresse bei einem vermeintlichen Fremdgehen ertappte...und daraufhin verschwand die junge Schönheit vom Hof, wurde in ein KLoster gebracht. Marie Anne hat kein Problem damit, eine Frau an der Seite ihres Vetters zu sehen, doch wenn sie nicht der glänzende Mittelpunkt der Hofgesellschaft sein kann, dann kann sie sehr bösartig werden. Deswegen vermute ich, dass sie schon bald neidisch auf Francoise werden wird."
Als sie ihn dann fragte, ob es ihnen wohl gelingen würde, die Feierlichkeiten später ungesehen zu verlassen, nickte er lächelnd.
"Ja, ich denke, das lässt sich einrichten, alle werden so mit dem Brautpaar beschäftigt sein, dass niemand mitbekommt, wenn wir uns in Richtung des Wäldchens davonmachen."
Doch schon bald wurde ihm klar, dass das keinesweges so einfach würde, wie er geglaubt hatte. Denn als er zu ihr ans Fenster ging, und sie ihm sagte, dass dieses Paar da unten ihre Eltern waren, da wusste er, dass die beiden während der Feierlichkeiten ihre zweite Tochter bestimmt im Auge behalten würden. Und voller Angst fragte er sich, wer wohl jener junge Mann, denn Marie Christins Eltern da mitgebracht hatten, wohl sein könnte. Dann sah er auch noch, wie ihr Vater einer jungen Magd in den Po kniff, und das auch noch vor den Augen ihrer Mutter. Dieser Mann legte ein arrogantes, herrisches Gebaren an den Tag, das ihm ganz und gar nicht gefiel. Was die Mutter betraf, sie sah alles andere als glücklich aus, sie hielt den Blick gesenkt, fast so, als habe sie resigniert, und sich mit den Eskapaden ihres Gatten längst abgefunden.
"Verzeiht das ich das sagen muss, aber Euer Vater scheint wirklich ein schrecklicher Mensch zu sein..die arme Magd. Und Eure Mutter tut mir auch sehr leid, sie sieht nicht gerade glücklich aus. Ich hoffe wirklich, dass dieser junge Mann von Eurem Vater nicht mitgebracht wurde, um ihn Euch als Heiratskandidaten zu präsentieren. Vielleicht ist er ja wirklich nur ein Freund Eurer Familie oder ein entfernter Verwandter, der Eure Eltern zu den Feierleichkeiten begleitet hatte."
Doch was das betraf hatte er ein sehr ungutes Gefühl, und hoffte, dass er sich diesbezüglich irrte.
"Keine Sorge, auch wenn es mir schwerfällt, ich werde mich zurückhalten, auch wenn ich Eurem Vater nur zu gerne einmal die Meinung sagen würde. Ich werde mich bemühen, höflich zu sein, Euch zuliebe. Aber dass die Begegnung kein Vergnügnen wird, das glaube ich Euch nur zu gerne."
Rein zufällig blickte der junge, dunkelhaarige Mann genau in diesem Moment zu Marie Christines Fenster hoch, und Mordaunt fiel sofort etwas auf.
"Seht nur, was für kalte Augen er hat, da kann einem ja Angst und bange werden"; meinte er nachdenklich, und hoffte inständig, dass Marie Christines Eltern diesen Mann nicht als Heiratskandidaten für sie in Betracht zogen.
Insgeheim beschwor er sich, sie immer zu beschützen und für sie da zu sein, ganz gleich was auch kommen mochte.
Dann fiel ihm eine Frau auf, die aus einer Kutsche ausstieg, eine blonde Frau, die er auf etwa Mitte bis Ende Fünfzig schätzte. Er wusste nicht genau warum, aber wenn er sie ansah, beschlich ihn ein seltsames Unbehagen, und ihm liefen eisig kalte Schauder über den Rücken. Wie seltsam, dabei kannte er sie doch gar nicht...

Mylady

Sie hatte die Spur ihres Sohnes bis nach Versailles verfolgt, hatte lange gebraucht, um herauszufinden wo Mordaunt sich jetzt aufhielt. Sie erinnerte sich noch genau an den freundlichen, tierlieben Vierjährigen, und hoffte, dass aus ihm mittlerweile ein gestandener Mann geworden war, der ihr helfen konnte, sich an ihren Feinden zu rächen. Sie plante, ihm erst einmal nicht zu offenbaren wer sie war, sondern ihn nur aus der Ferne zu beobachten, als Leonore Santi. Niemand würde Verdacht schöpfen, denn es war gewiss niemand mehr bei Hofe, den sie noch von damals her kannte. Sie stieg im prächtigen Innenhof von Versailles aus ihrer Kutsche und ließ ihren Blick umherschweifen, fragte sich, ob sie nicht Kardinal Mazarin fragen sollte, ob er noch eine gute Agentin benötigte. Ja, der Tag ihrer Rache würde bald gekommen sein, dessen war sie sich sicher.

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28. Nov 2011, 23:05
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Beitrag Re: Rpg: Die drei Musketiere
Francoise

Was Francoise in diesem Augenblick fühlte, hätte sie nicht in Worte fassen können. Sie war hin und hergerissen, zwischen Jubel, Freudentränen und Angst.

Nun da sie am Ziel ihrer Wünsche war, nachdem sie den jungen König von Frankreich zwei Jahre lang becirzt hatte, stand sie nun gemeinsam mit ihm vor dem Traualter in der Kapelle von Schloss Versailles.
Versailles. Niemals hätte sie sich träumen lassen, einmal Herrscherin dieses Schlosses, ja sogar über das ganze Land zu werden. Zwar hatte Louis ihr auferlegt das sie ihm zunächst einen Thronfolger gebären musste, ehe er sie zu seiner Königin wurde, doch die Wahrsagerin hatte ihr prophezeit, dass das Kind welches sie unter ihrem Herzen trug, ein Junge sei.

Schon deutlich konnte man erkennen, das sie guter Hoffnung war. Aber darum scherte sie sich nicht. Ihr Ruf, war schon seit langem berüchtigt und außerdem trug sie das Kind des Königs und nicht irgendeinen kleinen Bastard.

Feierlich sprach der Kardinal zu den jungen Brautleuten, die sich anschließend feierlich an die Hände nahmen und sich vor Gott und den Anwesenden die ewige Treue schwörten.

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Marie Christine

„ Ich finde, sie ist eine wunderschöne Braut, nicht wahr Mordaunt?“ Marie Christine neigte sich ein wenig zu ihrem Leibwächter und Brautjungfernführer.
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Die junge Frau wurde das Gefühl nicht los, das den Dunkelhaarigen irgendetwas beschäftigte. Seit sie vorhin gemeinsam die Ankunft ihrer Eltern und einiger anderer Gäste, am Fenster beobachtet hatten, war er ein wenig geistesabwesend.

„Geht es euch gut?“ fragte sie, wobei echte Besorgnis in ihrer hellen Stimme mitschwangen.
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Sie mochte Mordaunt, viel zu viel als es höchstwahrscheinlich gut war für sie. Doch noch nie hatte sie mit jemanden so frei über ihre Gedanken reden können, wie mit ihm. Sie ähnelten sich in vielerlei Hinsicht und waren manchmal dennoch völlig fern voneinander. Er sah vieles anders als sie, jedoch ohne jemals beleidigend oder kränkend zu werden.

Marie Christine spürte den Blick ihrer Mutter in ihrem Rücken. Bisher waren sie noch nicht dazu gekommen, sich zu begrüßen und auch wer der Mann in Begleitung ihrer Eltern war, wusste die junge Novizin noch nicht. Doch ihr Gefühl sagte ihr, dass sie so schnell wie möglich zurück in die Mauern ihres Klosters sollte. Wenn sie erst einmal das ewige Gelübte abgelegt hatte, dann würde ihr Vater sie nicht mehr verheiraten können.

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"Jeder dumme Mensch kann einen Käfer zertreten, aber alle Professoren der Welt können keinen herstellen."

(unbekannter Verfasser)


29. Nov 2011, 12:02
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Beitrag Re: Rpg: Die drei Musketiere
König Louis

An diesem Tag war er nicht nur glücklich, weil er Francoise wirklich liebte, sondern auch sehr stolz, weil sie an seiner Seite eine wahrhaft prunkvolle Königin abgab, und genau wie er verstand sie sich perfekt darauf, sich eindrucksvoll in Szene zu setzen. Vor kurzem hatte sie ihm gesagt, dass sie ein Kind erwartete, und seitdem kannte sein Glück keine Grenzen mehr. Endlich hatte er einen Thronfolger..er zweifelte nicht eine Sekunde daran, dass das Kind, das sie unter dem Herzen trug, ein Junge war, denn seine Bastarde waren alle Jungen gewesen. Und nun hatte er einen Thronerben, und niemand würde ihn mehr so einfach aus dem Land jagen können, so wie damals bei der Fronde. Das hatte er seinem Volk bis heute nicht verziehen, dass sie ihn, als er gerade einmal fünf Jahre alt war, mit seiner Mutter davongejagt hatten. Fast ein Jahr lang hatten sie in bitterster Armut in einem entlegenen alten Gemäuer leben müssen, bis der Aufstand endlich soweit unter Kontrolle gebracht war, dass sie nach Paris zurückkehren konnten. Von da an hatte Louis Paris gehasst, denn dort war das Volk immer nur wenige Meter von ihm entfernt, und er glaubte nicht mehr daran, dass die Palastmauern des Louvre ihm Sicherheit boten, und deswegen hatte er Versailles erbauen lassen, um Paris für immer entkommen zu können, er betrat die Stadt schon seit zwei Jahren gar nicht mehr.
Versailles war jetzt sein Zuhause, von dem aus er und Francoise herrschen würden.
Nein, so ein prachtvolles Königspaar wie uns hat es noch nie gegeben, dachte er sich, und nahm sich vor, seinen ersten Sohn Louis Francois zu nennen, nach seinen Eltern, er wusste, dass das auch Francoise gefallen würde. Sein Hochzeitsgewand erstrahlte in aller Pracht, ihr Kleid ebenso, und so boten sie gemeinsam ein höchst prachtvolles Bild, das den Betrachter tief beeindrucken konnte.
Feierlich nahmen er und Francoise sich bei den Händen und schworen sich vor Louis Ziehvater Mazarin ewige Treue. Der Kardinal sah an diesem Tag so stolz aus, als ob er seinen eigenen Sohn trauen würde, und in gewisser Weise tat er das ja auch, denn er hatte den König vom vierten Lebensjahr an erzogen.
Nach der Trauung wandte er sich gemeinsam mit Francoise zu den anwesenden Gästen um, und legte stolz lächelnd eine Hand auf ihren Bauch.
"Hiermit verkünde ich Euch, dass wir schon in sieben Monaten die Taufe des Thronfolgers feiern werden. Und auch heute sollt ihr bis zum Morgengrauen feiern und fröhlich sein! Ich befehle es!"

Mordaunt

Er fand auch, dass das Königspaar an diesem Tag beeindruckend aussah, auch wenn er sich aus solchem Prunk nichts machte.
"Ich finde Ihr seht heute viel schöner aus als die Braut", sagte er lächelnd zu Marie Christine, "Ihr seht immer schön aus."
Wenn er ihr Komplimente machte, dann kam das stets von Herzen, und er fand sie wirklich wunderschön.
Auch ihm war der Bauch der neuen Königin nicht entgangen.
"Wie es aussieht, werdet Ihr bald Tante", flüsterte er ihr leise zu, "und erstaunlicherweise wirkt die Liebe der beiden echt..vielleicht ist der König ja jetzt wirklich bondenständig geworden, und seine ständigen Affairen haben ein Ende."
Insgeheim hoffte er, dass dieses Kind aus dem König einen anderen Menschen machen würde, einen, der sich um die Nöte seines Volkes kümmerte.
Doch im Moment beschäftigte ihn diese fremde Frau sehr, obwohl er sie gar nicht kannte. Da war sie wieder, sie hatte sich unter die Gäste gemischt, und er wurde das Gefühl nicht los, dass sie andauernd zu ihm herüberschaute. Doch dann sagte er sich, dass er sich das wohl einbilden musste. Doch warum fröstelte es ihn innerlich, sobald er der Frau in die Augen sah?
Marie Christine fragte ihn besorgt, ob alles in Ordnung wäre, und er nickte.
"Mit mir ist alles in Ordnung...wisst Ihr, es ist nur...diese Frau da hinten, ich habe irgendwie das Gefühl, dass sie dauernd zu mir rüberschaut, und wenn sie mich ansieht, läuft es mir jedesmal eisigkalt über den Rücken. Dabei kenne ich die Frau gar nicht."
Er merkte, dass auch sie ein wenig nervös war.
"Seid Ihr nervös, weil Eure Mutter und Euer Vater hier sind? Habt Ihr Angst, dass sie Euch mitnehmen könnten?"
Er hatte panische Angst, dass er sie dann womöglich niemals wiedersehen würden.
Genau in diesem MOment verkündete ein freudestrahlender König, dass er und seine Königin bald Eltern werden würden, was ihr leicht gewölbter Bauch bereits allen verraten hatte.
Und Kardinal Mazarin strahlte übers ganze Gesicht, so stolz, als ob er selbst dieses Kind gezeugt hätte. Immerhin hatte der Kardinal alles dafür getan, Louis und Francoise zusammenzubringen.

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29. Nov 2011, 17:25
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Beitrag Re: Rpg: Die drei Musketiere
Marie Christine

„Vielen Dank.“ Erwiderte die junge Frau lächelnd und konnte nicht verhindern das Mordaunts Kompliment, sie zum erröten brachte. „ Ihr versteht es einer Frau zu schmeicheln. Wahrscheinlich würden viele der hier anwesenden Frauen töten, um zu hören das sie sogar heute schöner sein sollen, als ihre zukünftige Königin.“
Marie Christine warf nun einen schalkhaften Blick auf ihren Leibwächter und fragte:“ Habt ihr solche Komplimente aus irgendwelchen Büchern, oder gehört es zu eurer Ausbildung, zum Musketier?“
Als er auf den Bauch ihrer Schwester und seine Hoffnung auf einen Sinneswandel des Königs zu sprechen kam, sagte sie:“ Dann ist es euch also auch aufgefallen? „

Nachdenklich schaute sie zu dem Brautpaar und beobachtete sie eine Weile, ehe sie weiter sprach:“ Es wäre gut, wenn Francoise und das Kind den König zum positiven verändern würden. Allerdings glaube ich, dass sie nicht die richtige Frau ist, bei dem König einen Sinneswandel hervorzurufen. Auch wenn es mir beinah das Herz bricht, es zu sagen, aber meine Schwester kümmert es nicht was andere denken oder wie es dem Volk geht. Und ob ein unschuldiger Mensch es schafft sie zu verändern, halte ich für sehr fragwürdig. Viel mehr fürchte ich, dass auch ihre Kinder zu solchen narzisstischen Tyrannen erzogen werden.“ Marie Christine seufzte und wandte ihren Blick von dem Brautpaar ab und schaute nun den jungen dunkelhaarigen Mann an:“ Doch in einem scheint ihr recht zu haben. Sie scheinen sich wirklich zu lieben.“

Nachdem sie den Mut gefunden hatte, Mordaunt zu fragen ob bei ihm alles in Ordnung sei, hörte sie sich an was den jungen Soldaten bekümmerte. Unauffällig sah sie in die Richtung in der die Frau saß. Marie Christine beobachtete sie eine Weile, ehe sie belustigt sagte:“ Ihr habt recht, mir erscheint es auch so, als würde sie euch beobachten. Wenn ihr sie nicht kennt, dann wartet sie vielleicht darauf das sich das ändert. Immerhin seht ihr sehr gut aus und so alt, ist sie nun auch wieder nicht.“

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Die blonde junge Frau meinte es nicht böse, viel mehr amüsierte es sie das der dunkelhaarige Mann an ihrer Seite so irritiert schien, weil er das Interesse einer Dame auf sich zog.

Schnell wurde Marie Christine jedoch wieder ernst, als ihr Leibwächter sie auf die Anwesenheit ihrer Eltern ansprach. „Ist es so offensichtlich, das es mich nervös macht?“ fragte sie und mühte sich ein kurzes Lächeln ab, ehe sie erneut einen Blick über ihre Schulter warf. Ihre Mutter schien gerührt, über die Hochzeit ihrer Tochter während ihr Vater mit dem anderen jungen Mann sprach und zu ihr hinüber sah. Der Blick des Fremden ging ihr durch und durch, er jagte ihr regelrechte Angst ein. Sie musste fort von hier und zwar so bald wie möglich.

„ Es sind eigentlich weniger meine Eltern die mich nervös machen, sondern viel mehr der Mann den sie bei sich haben. Er ist mir unheimlich, er jagt mir Angst ein.“ Gab sie offen zu.

Als Louis dann all seinen Gästen verkündete, er wolle das sie bis zum Morgengrauen fröhlich sein und feiern sollten und das sie in sieben Monaten die Taufe des Thronfolgers feiern würden, wandte sich Marie Christine von Mordaunt ab und raunte ihm von der Seite, mit dem Blick nach vorn gerichtet zu:“ Er scheint sich seiner sehr sicher zu sein. Woher will er nur wissen das es ein Sohn werden wird?“


Francoise

Francoise lächelte und ging hoch erhobenen Hauptes an der Seite ihres königlichen Gemahles aus der Kapelle. Die Glocken im ganzen Land, begannen zu läuten und verkündeten allen die frohe Botschaft.
Draußen wartete bereits die Kutsche, mit der das Brautpaar einmal durch den gesamten Schlosshof von Versailles fahren wollte, damit alle seine Untertanen und Dienstboten einen Blick auf das Brautpaar werfen konnten.
Francoise strahlte und winkte, es war wirklich der schönste Tag in ihrem Leben. Selbst die Sonne lachte vom Himmel, grade so als wolle sie ihrem Sohn den Sonnenkönig, alles Gute wünschen.

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(unbekannter Verfasser)


30. Nov 2011, 13:07
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Beitrag Re: Rpg: Die drei Musketiere
Mylady

Sie fühlte sich in Versailles auf Anhieb sehr wohl, denn schon früher in ihrer Jugend war sie häufiger bei Hofe, und als Spionin des Kardinals an vielen Intrigen beteiligt gewesen. Die Hofdamen, die zu ihrer Zeit hier gewesen waren, lebten alle nicht mehr bei Hofe, sie waren mittlerweile verheiratet und lebten auf ihren Gütern, eine neu Generation von Hofdamen war herangewachsen, von denen glücklicherweise keine sie kennen konnte, weil sie alle erst geboren waren, lange nachdem sie Frankreich verlassen hatte. Immer wieder schaute sie zu ihrem Sohn hinüber, und fragte sich, warum er eine dieser Musketieruniformen trug. Sie fragte sich, warum ihr Sohn ausgerechnet ein Musketier geworden war, wo doch die Musketiere ihre schlimmsten Feinde waren. Viel lieber hätte sie ihn als Spion bei Hofe gesehen, doch sie hoffte, dass noch nicht alles verloren war, dass er nicht der Weichling war, für den sie ihn als Kind gehalten hatte.
Ihr gefiel es ganz und gar nicht, wie Mordaunt diese junge Frau, der er offenbar als Leibwächter zugeteilt worden war, anschaute, sie sah die Liebe in seinen Augen, und sie fand, dass er solche unnützen Gefühle wie Liebe gar nicht empfinden durfte, denn das war ihrer Meinung nach nur etwas für Schwächlinge der schlimmsten Sorte. Nur wer nichts empfand, so wie sie, konnte so hart sein, gegen seine Gegner zu bestehen. Mordaunt blickte sie misstrauisch an, und sie schenkte ihm ein freundliches Lächeln. Sie war so perfekt darin, sich zu verstellen, dass niemand merken würde, dass dieses Lächeln nur ein falsches, aufgesetzes Lächeln war.
Dann blickte sie hinüber zum Königspaar und musterte die beiden nachdenklich. Ihr entging nicht, dass die frischgebackene Königin bereits ein Kind trug.
Dummes Schäfchen, dachte sie verächtlich, in ein paar Monaten, wenn Euer Bauch ganz dick ist, wird er sich seine erste Mätresse ins Bett holen..und Ihr werdet ein Leben als gedemütigte Mutter des Thronfolgers führen...nein, man sollte sich nie von einem Mann abhängig machen.
Sie hatte sich ihres zweiten Ehemannes durch einen Giftmord entledigt, und fragte sich, ob die junge Königin so etwas auch tun würde, falls ihre Liebe eines Tags abkühlte.

Mordaunt

Er lächelte und blickte ihr tief in die Augen.
"Nein, so etwas lerne ich in meiner Ausbildung nicht..meine Komplimente kommen immer von Herzen..wisst Ihr, Ihr seid wirklich etwas ganz Besonderes.."
Sie kannte ihn noch nicht lange genug, um zu wissen, dass er normalerweise mit Komplimenten den Frauen gegenüber immer sparsam gewesen war, was wohl auch daran lag, dass die meisten Frauen ihm ausser ihrer Schönheit nicht viel zu bieten gehabt hatten und als einzige Interessen den Hofklasch und die neueste Mode hatten.
"Ich hoffe, Ihr habt damit Unrecht"; meinte er schliesslich und blickte nachdenklich auf das Königspaar, "einen weiteren Tyrannen würde Frankreich nicht verkraften...und wenn das Kind wirklich genauso werden sollte, und dessen Kind womöglich wieder, dann könnte Frankreich in einem bösen Teufelskreis enden. Aber wer weiss, vielleicht könnt Ihr ja als Tante einen guten Einfluss auf das Kind nehmen...Francoise wird gewiss wollen, dass Ihr ab und zu auf es aufpasst."
Insgeheim hegte er die Hoffnung, dass Marie Chrstinedann durch das Kind ihr Interesse an einer Zukunft im Kloster aufgeben, und sich womöglich irgendwann entscheiden würde, eine Familie zu gründen und eigene Kinder zu bekommen.
Als Marie Christine ihm dann sagte, dass diese Frau womöglich Interesse an ihm hatte, verzog er verächtlich das Gesicht.
"Da ist diese FRau bei mir aber an der falschen Adresse...mein Herz schlägt bereits für eine andere, und ausserdem mag ich solche Hofziegen wie diese dort hinten nicht. Sie wirkt auf mich irgendwie kühl und berechnend...sie lächelt mich an, aber es ist ein falsches Lächeln, sie glaubt wohl, ich merke das nicht. Nein, nicht mit mir, mit solchen Frauen habe ich nichts zu schaffen."
Er beschloss, nicht mehr zu der Frau hinüberzuschauen und sie einfach zu ignorieren.
Als sie sagte, dass sie nicht wegen ihrer Eltern so nervös wäre, sondern vielmehr dieser Mann, den die beiden mitgebracht hätten, sie beunruhigte, blickte er sich kurz unauffällig um und musterte den Mann kurz.
"In der Tat, dieser Mann ist wirklich unheimlich, er hat so kühle Augen..", meinte er, nachdem er sich wieder umgedreht hatte, und flüsterte Marie Christine dann ganz leise etwas zu.
"Falls Eure Eltern Euch mit diesem Mann verheiraten wollen, würde ich natürlich alles tun, um das zu verhindern, denn einem solchen Unhold möchte ich Euch nicht überlassen."
Dieser Mann sah wirklich aus, als ob er ein Raufbold und Schläger wäre, der bei jeder Gelegenheit Ärger machte.
Francoise bekam von den Sorgen ihrer Schwester nichts mit, sie streckte stolz ihren Bauch heraus und schritt hocherhobenen Hauptes neben dem König her.
"Ja, daran, dass es auch ein Mädchen werden könnte, denken sie wohl gar nicht. Was der König wohl tun wird, wenn sie ihm eine Tochter schenkt? Wobei das meiner Meinung nach ja gar keinen Unterschied macht, denn Elizabeth I war ja auch ein Mädchen, und wurde später Englands grösste Königin, die über fünfzig Jahre lang herrschte und ihr Land zur grössten Seemacht machte. Vielleicht wäre eine Thronerbin für Frankreich die bessere Wahl....ich meine, Henry VIII war ein Tyrann, seine Tochter eine gute Herrscherin."
Dennoch war er sich sicher, dass der König sich über eine Tochter nicht gerade freuen würde.

Louis

Nach der Hochzeit schritt er an Francoises Seite hocherhobenen Hauptes aus der Kapelle. Im ganzen Land wurden in diesem MOment die Glocken geläutet, das hatte Mazarin so angeordnet, man konnte sogar die Glocken von Notre Dame bis Versailles hören. In einer prunkvollen goldenen Kutsche fuhren sie nach Versailles, um dort die Huldigungen von Untertanen und Dienstboten entgegenzunehmen. An diesem Tag strahlte die Sonne vom Himmel, fast so, als ob sie ihm, dem Sonnenkönig und seiner neuen Sonnenkönigin, damit huldigen wolle.
Als sie in den Hof von Versailles einfuhren, legte er zufrieden lächelnd eine Hand auf ihren Bauch.
"Nun habe ich alles im Leben erreicht, was ich erreichen wollte..eine wunderschöne Frau und einen Thronfolger...unseren Louis Francois. Ich denke, es wird unsere Macht noch festigen, wenn wir den Kleinen nach uns beiden nennen...das wird allen zeigen, dass unsere Herrschaft auch lange nach unserem Tod noch weiter währen wird...unsere Nachkommen werden noch viele tausend Jahre regieren."
Mit der GEburt von Louis Francois würde er endlich seine Herrschaft so gefestigt haben, dass nichts mehr sie erschüttern konnte. Ein König mit Thronerbe war nicht so angreifbar wie ein Herrscher ohne potenziellen Nachfolger."

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30. Nov 2011, 19:00
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Beitrag Re: Rpg: Die drei Musketiere
Marie Christine

Wieder einmal hatte das junge Mädchen das Gefühl, in den Augen ihres Leibwächters völlig zu versinken. Seine Worte brachten sie zum lächeln:“ Nun dann will ich euch glauben und gehe nicht davon aus, das es Teil eurer Ausbildung ist. „
Die Frau die ihn einmal zum Ehemann bekommen würde, konnte sich wirklich glücklich schätzen. Mordaunt würde die Frau die er liebte, gewiss auf Händen tragen. Daran gab es für die Novizin gar keinen Zweifel.
Als er darauf zu sprechen kam, das sie als Tante ja vielleicht einen positiven Eindruck auf das Kind und den künftigen Thronfolger ausüben konnte, antwortete sie:“ Ja, aber das würde voraussetzen das ich in der Nähe bleibe. Und wie ihr wisst, werde ich schon bald wieder nach St. Marys zurückkehren. Ich fürchte, ich werde nicht verhindern können das dass Kind ganz allein den Ansichten seiner Eltern und passender Lehrer ausgesetzt werden wird.“
Marie Christine verspürte einen Stich ins Herz, als Mordaunt sagte sein Herz würde bereits einer anderen gehören und das die Frau, die ihn nicht aus den Augen ließ keinerlei Interesse bei ihm auslöste.
Sie durfte nicht so empfinden, dessen war sie sich bewusst. Aber es fiel ihr schwer ihm gegenüber nun nicht unhöflich zu werden. Schnell fragte sie so beherrscht wie möglich:“ Kenne ich sie? Aber ihr müsst euch keine Gedanken machen, ich werde in den nächsten Tagen abreisen und dann nicht mehr eure Zeit und eure Dienste in Anspruch nehmen.“
Im nächsten Augenblick tat es ihr schon wieder leid, dass sie ihn einfach so angefahren hatte. Mordaunt war ihr einziger Freund hier in Versailles und wenn sie ehrlich war, dann war er überhaupt ihr einziger Freund.
Im Kloster war es kaum möglich Freundschaften zu schließen. Es herrschte Zwietracht und Missgunst unter den jungen Novizinnen und Schwestern und die alten waren viel zu verknorrt um mit ihnen einen freundschaftlichen Umgang zu pflegen.
Seine Worte das er nicht zulassen würde, dass sie einen solchen Mann heiraten würde berührten sie wirklich, aber dennoch konnte sie nicht verhindern das sie lachen musste:“ Ihr? Wie wollt ihr es denn verhindern? „
Himmel sie musste sich zusammen nehmen. Was sollte der Musketier nur von ihr denken, wenn sie sich ihm gegenüber so benahm.
„ Entschuldigt, ich wollte euch vorhin nicht anraunzen und ich wollte auch nicht über euch lachen. Ich glaube, die Anwesenheit meines Vaters macht mich nervöser als ich es gebrauchen kann.“ Entschuldigte sie sich und schaute ihn ernst an. Nein, sie wollte es sich ganz bestimmt nicht mit ihm verderben.
„ Ich hoffe von ganzen Herzen, das Francoise wirklich einen Sohn bekommen wird. Nicht das sie auch so endet wie die Mutter von Elizabeth I weil sie auch nur eine Tochter zur Welt gebracht hat. Ich habe noch nie verstanden, warum es diese großen Unterschiede gibt und warum wir Frauen, nichts als Mittel zum Zweck sind.“
Nachdem das Brautpaar die Kirche verlassen hatte, ging auch Marie Christine an Mordaunts Seite hinaus. Sie schloss ihre Augen und streckte ihr Gesicht der Sonne entgegen. Doch sie konnte leider nicht allzu lange so verharren, sie mussten sich wie alle anderen Gäste auch, auf den Weg zu dem großen Spiegelsaal von Versailles machen.
Sie war froh das der offizielle Teil, noch nicht geendet hatte, denn so lange würde auch ihr Vater noch gezwungen sein sich von ihr fern zu halten.
Es gefiel Marie Christine an dem Arm ihres Leibwächters zu gehen und es tat ihr leid das sie ihn bald nie wieder sehen würde.
„ Seht nur diese Verschwendung in diesem Saal. Wie viel Hunger und Elend hätte man verhindern können, wenn man es dem Volk gegeben hätte?“

Francoise

Glücklich lächelte die Dunkelhaarige, als Louis ihr die Hand auf den Bauch legte und ihr sagte wie glücklich er war.
„ Ja, ich bin sicher das man den großen Sonnenkönig und seine Nachkommenschaft niemals vergessen wird. Und wenn unser kleiner Louis Francois erst einmal geboren ist und ich die Krone bekomme, dann habe ich viel mehr erreicht als ich mir jemals habe träumen lassen.“
Francoise war wirklich glücklich, aber nicht nur weil Louis König war. Nein sie wäre auch glücklich gewesen seine Frau zu sein, wenn er nicht der König wäre. Als sie ihn zum ersten mal hier in Versailles gesehen hatte, hatte sie sich gleich in ihn verliebt ohne zu wissen wer er war.
Als die Kutsche vor dem großen Portal des Schlosses hielt, half Louis ihr beim aussteigen und schritt mit ihr gemeinsam in den Spiegelsaal, um dort ihre Gäste zu begrüßen und die große Feier beginnen zu lassen.

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(unbekannter Verfasser)


1. Dez 2011, 18:20
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Beitrag Re: Rpg: Die drei Musketiere
Mordaunt

Als sie ihm sagte, dass sie wahrscheinlich bald wieder in ihr Kloster zurückkehren würde, brach für ihn eine Welt zusammen, denn er hatte gehofft, dass sie diesen Gedanken mittlerweile wieder verworfen hatte. Er konnte und wollte sich nicht vorstellen, wie es sein würde, wenn sie plötzlich nicht mehr da wäre, er freute sich doch immer so sehr auf die gemeinsamen Stunden mit ihr und die tiefschürfenden Gespräche..ja..und auf das intensive Kribbeln in der Magengegend, das er bei ihrem Anblick verspürte. Er bemühte sich darum die Fassung zu bewahren, denn er wollte nicht, dass sie sah, wie weh ihm dieser Gedanke tat, wollte sie nicht unter Druck setzen.
"Sagt, seid Ihr ganz sicher, dass Ihr zurück ins Kloster wollt? Ich meine....kehrt Ihr wirklich nur nicht dorthin zurück, weil Ihr glaubt, dass es der einzige Ort ist, an dem Ihr Zuflucht vor der Welt, wie sie leider nun einmal ist, findet? Wisst Ihr, ich werde Euch schrecklich vermissen."
Als sie ihn dann fragte, ob sie diese Frau kenne, musste er schmunzeln. Sie hatten so viel Zeit miteinander verbracht, wie konnte sie dann denken, dass ein Herz einer anderen Frau gehörte? Sicher, sie waren bisher nur gute Freunde, Seelenverwandte, aber dennoch war da eine magische Anziehungskraft zwischen ihnen, die sich nicht mehr so einfach leugnen ließ.
"Niemand kennt diese Frau so gut wie Ihr"; erwiderte er und blickte sie vielsagend an.
Würde sie nun verstehen, was er meinte?
Als sie dann fragte, wie er denn ihre Hochzeit verhindern wolle, blickte er ihr tief in die Augen.
"Ich würde wirklich alles tun, um das zu verhindern, ich könnte den Gedanken nicht ertragen, dass Euer Vater Euch an einen Mann schachert, der gar nicht zu würdigen weiss, was für ein wunderbarer Mensch Ihr seid. Wisst Ihr, Ihr bedeutet mir sehr viel."
Er wunderte sich selbst, woher die Courage nahm, ihr so offen seine Gefühle zu gestehen. Ging er damit nicht zu weit?
Arm in Arm folgten sie dem Rest der Hochzeitsgesellschaft nach Versailles in den Spiegelsaal, und auch er musste den Kopf schütteln, als er diese Verschwendung sah.
"Dieser ganze Prunk hier...damit könnte man ganz Paris zehn Jahre oder länger satt machen...dieser Prunk ist so sinnlos...aber das wird der König wohl niemals einsehen. Ich finde es auch sehr traurig, was hier geschieht. Der König sollte sein geld lieber dafür ausgeben, den Armen zu helfen."
Dann nahmen König und Königin im Spiegelsaal Platz und ein Gemälde wurde enthüllt, das das Königspaar zeigte, der König schien ganz hingerissen davon zu sein.
"Dieses Gemälde dort...merkt der König denn nicht, dass der Maler eine versteckte Andeutung darin versteckt hat, so wie Leonardo da Vinci es tut? Seht nur das Kreuz hinter dem Paar...damit wollte der Maler ausdrücken, dass der König um seiner Liebe willen den christliche Glauben immer weiter in den Hintergrund treten lässt, und die schwarze Katze neben Eurer Schwester ist das Symbol für Satan...der Maler hat damit ausgedrückt, dass er Eure Schwester für eine Teufelsdienerin hält...und der König merkt nicht einmal, dass der Maler mit seinem Portrait Kritik an ihm und seiner Ehe übt."
Er flüsterte Marie Christine das so leise zu, dass ausser ihnen beiden keiner etwas hören konnte. Angespannt wartete er ab, ob die neue Königin die versteckte Botschaft des Gemäldes verstehen würde.

Louis

"Ich habe noch eine Überraschung für dich, mein Liebes"; meinte der König und führte seine Liebste in den Spiegelsaal, wo sie gemeinsam die Gäste begrüßten.
Dann schritten sie nach vorne zur Tafel und nahmen Platz, wobei Francoise nun den Platz neben dem König, den sonst dessen Mutter innegehabt hatte, einnahm, sie musste einen Platz weiter nach unten rücken.
Eine dunkehaarige Hofdame, die es wagte, von hinten ganz nahe an ihn heranzurücken, und ihm ein verführerisches Lächeln zu schenken ,brüllte er unwirsch an, sie solle gefälligst verschwinden, denn für ihn gäbe es nur noch eine.

http://media.monstersandcritics.com/articles/1384362/article_images/tudors1.jpg

Dann liess er seinen Hofmaler kommen, und der Mann führte eine große, mit einem schwarzen Tuch bedeckte Leinwand mit sich, die er auf Befehl des Königs enthüllte, und zum Vorschein kam ein Gemälde, das der Maler auf Befehl des Königs hin nach dessen Wunschbeschreibungen gemalt hatte.

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"Das ist mein erstes Hochzeitsgeschenk für dich, meine Liebste, es wird ab heute in der Ahnengalerie der Könige von Frankreich hängen...es soll allen zeigen, dass wir beide die Zukunft Frankreichs sind...
Die Fenster in dem Gemälde zeigten nicht nur das Wappen der französischen Könige, sondern auch das von England, denn Louis plante, England anzugreifen und sich die englische Krone zu holen, denn falls er zwei Söhne hatte, wollte er auch dem zweiten ein Königreich hinterlassen können.
Erwartungsvoll blickte er sie an.
"Wie gefällt es dir denn?"

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2. Dez 2011, 00:32
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Beitrag Re: Rpg: Die drei Musketiere
Marie Christine

Marie Christine ließ die Worte ihres jungen Leibwächters Mordaunt, erst einmal auf sich wirken. Wenn sie ehrlich zu sich selbst war, dann musste sie zugeben das sie ihn auch vermissen würde.

Zurück ins Kloster wollte sie tatsächlich nur, weil sie fort von all diesem Trubel und der Intrigen wollte. Und weil sie nicht einfach mit einem Mann den sie nicht liebte, verheiratet werden wollte. Zuflucht vor all dem, konnte ihr nur das Kloster bieten. Zwar existierte da noch der Vorschlag Mordaunts, dass sie ihn heiraten könnte, ohne ihm gegenüber jegliche Verpflichtungen einzugehen, doch sie wollte ihn nicht derart ausnutzen. Dazu mochte sie ihn einfach viel zu sehr. Noch dazu war Francoise nun die zukünftige Königin von Frankreich. Ein Mann von seinem Stand, kam für sie nun wohl nicht mehr in Frage.

„ Ich fürchte beinah das ich euch ebenfalls vermissen werde, Mordaunt. Aber nun da meine Schwester den König geheiratet hat, werde ich nicht mehr die Möglichkeit haben eure Frau zu werden. Was mir bleibt ist also ein Leben in einem goldenen Käfig, an der Seite eines Mannes für den ich nur Mittel zum Zweck bin, oder der Schleier. Und letzteres klingt in meinen Ohren wesentlich besser. „

Vielleicht hätte sie gleich nach ihrer Ankunft dieses Angebot ihres Leibwächters annehmen sollen. Allerdings kannte sie ihn da noch nicht so gut wie jetzt und war sich nicht sicher gewesen, auf wen oder was, sie sich da eingelassen hätte.

Als er sagte, das niemand die Frau der sein Herz gehörte, so gut kannte wie sie musste sie schlucken. Konnte es sein, dass er sie meinte?
Marie Christine wusste nicht, was sie erwidern sollte und noch ehe sie dazu kam sich Gedanken darüber zu machen, sprach der Musketier weiter.
Sie zuckte leicht zusammen, als seine Hand leicht ihr Gesicht berührte und ihr Herzschlag beschleunigte sich.
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Bisher hatte sie sich eingeredet, dass Mordaunt einfach nur freundlich war. Doch scheinbar hatte er sich wirklich in sie verliebt. Über ihre eigenen Gefühle, wollte sie gar nicht nachdenken. Sie geziemten sich nicht für eine Novizin.

Es dauerte eine Weile, bis sie sich von seinem Blick losreißen konnte:“ Ihr seid euch im Klaren darüber das es eine mehr als ungehörige Frechheit ist, so mit einer Novizin zu sprechen?“
Dennoch musste sie lächeln und mit einem mal überkam sie der Wunsch, laut zu jubeln. Was sie allerdings nicht tat, denn dies wäre wohl mehr als unpassend und sehr verwirrend für alle anderen gewesen.
Als sie gemeinsam den Spiegelsaal betreten hatten, waren sie sich einig darüber das der hier gebotene Prunk besser hätte eingesetzt werden können.

Das Bild welches der König seiner frisch angetrauten Gemahlin machte, war durchaus sehr schön, doch wenn man es so betrachtete wie Mordaunt dann war wirklich eine völlig offenkundige Kritik darin zu lesen.

„ Dann kann man nur hoffen, dass es dem Maler nicht den Kopf kosten wird. „
Seit sie hier in Versailles war, hatte sie schon mehrmals gehört das man über Francoise Hang zur Magie hinter vorgehaltener Hand tuschelte. Marie Christine hoffte sehr, das wenigstens die Hälfte von dem was geredet wurde, nur Klatsch und Tratsch war und das es ihre Schwester nicht irgendwann auf die eine oder andere Art das Genick brechen würde.
„ Sagt, glaubt ihr das meine Schwester all diese Dinge tut, die man ihr vorwirft? Das sie den Satan anbetet, ihm Opfer bringt und Rivalinnen aus dem Weg räumt? Ist meine Schwester wirklich so ein abgrundtief böser Mensch, Mordaunt?“


Francoise

„Wirklich? Ich liebe Überraschungen!“ Sicherlich war Francoise davon ausgegangen das Louis mit Überraschungen und Geschenken nicht geizen würde, dass wäre das Letzte was ihn an einem Tag wie diesen einfallen würde. Dennoch machte es sie kribbelig, wenn er diese so großartig ankündigte.

Schier endlos erschien ihr daher die Schlange der Untertanen die sie bei ihrem Einzug in den Versailler Spiegelsaal begrüßen mussten. Trotz ihrer Neugier und Ungeduld, genoss die Dunkelhaarige die Aufmerksamkeit die man ihr schenkte. Sie hatte schon immer gern im Vordergrund gestanden und verstand es sich immer gekonnt in Szene zu setzen.

Sie schenkte dem König ein Lächeln, als dieser die Dunkelhaarige anfuhr, weil sie sich erdreistet hatte sich ihm zu sehr zu nähern. Wenn alles so weiterlief wie bisher, dann würde er sicher auch in Zukunft nur noch Augen für sie haben.

Wen kümmerte da noch eine Amelie, die er ihretwegen abgelegt hatte wie einen alten Mantel, voller Motten?
Zwar hatte er zunächst darauf bestanden das er als König das Recht auf eine Mätresse hätte, doch seid er wusste das Francoise sein Kind unter dem Herzen trug, hatte er kein Sterbenswörtchen darüber verloren. Und so sollte es auch bleiben.

Als der Hofmaler ein großes Gemälde hereintrug, setzte sich die Braut ganz aufrecht und fragte sich, was wohl darauf zu sehen war.

Nachdem das Bild auf Louis Befehl hin enthüllt wurde, erhob sie sich und ging näher heran.
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Obwohl das was darauf zu sehen war, ganz offensichtlich eine Frechheit war lächelte Francoise. Ihr gefiel der Gedanke das Louis sich immer weiter von der Kirche entfernte, denn damit entzog er sich auch immer mehr dem Einfluss des Kardinals und sie würde ihn schon bald in allen Fragen allein zur Seite stehen. Die Katze mit der sie zu sehen war, war ein ausgesprochen schönes und edles Tier. Es war gut zu wissen das man sie mit schwarzer Magie in Verbindung brachte, denn diese fürchteten die meisten Menschen und wenn man sich vor ihr fürchtete, dann standen ihr alle Türen offen.

„ Ein sehr schönes Bild, ich finde ihr solltet den doppelten Lohn bekommen weil ihr bis ins kleinste Detail in Schwarze getroffen habt.“ Sagte sie und applaudierte. Dann blickte sie Louis an :“ Auf das Frankreich uns niemals vergessen wird.“
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(unbekannter Verfasser)


2. Dez 2011, 10:13
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Beitrag Re: Rpg: Die drei Musketiere
Mordaunt

"Was hat das mit Eurer Schwester zu tun? Gewährt man Euch nicht das Recht auf ein wenig Glück? Ich meine, wir beide sind ohnehin keine Thronanwärter, nur jene königlichen Blutes können den Thron erben, und das seid weder Ihr noch ich, somit müsste der König weder in mir noch in Euch eine Gefahr für sich und seine Erben sehen. Und wir müssten ja nicht hierbleiben, wir könnten auch nach England gehen, falls es Euch gefällt. Falls Euer Vater diesen Mann als Euren Ehemann vorgesehen hat, könnte ich doch einmal bei ihm vorsprechen, vielleicht entscheidet er sich dann für mich..natürlich nur wenn Ihr wollt. Ich bin zwar nur ein einfacher Musketier, aber in einem halben Jahr, wenn ich volljährig bin, werde ich ein wenig Geld erben, es ist nicht viel, aber genügend, um Euch gut versorgen zu können. Natürlich würde ich nicht mit ihm sprechen, wenn Ihr das nicht wollt. Aber ich bitte Euch...im Kloster wärt Ihr gewiss nicht glücklich, dort würdet Ihr zwar die Ruhe finden, die Ihr sucht, aber man sollte sich zu diesem Leben wirklich berufen fühlen, um dabei glücklich werden zu können."
Falls sie damit einverstanden wäre, wäre er durchaus auch bereit, sie heimlich in aller Stille zu heiraten, um sie vor einer möglichen Verehelichung mit diesem Mann zu retten. Er liebte sie, dessen war er mittlerweile sicher, und er konnte sich gut vorstellen, mit ihr den Rest seines Lebens zu verbringen, und ihr dabei all jene Freiräume zu lassen, die andere Männer ihren Frauen so oft verwehrten.
"Nennt es ruhig eine ungehörige Frechheit..ich nenne es Liebe", erwiderte er kühn, lächelte und blickte ihr tief in die Augen.
Als sie ihn dann kurz nach Enthüllung des Bildes frage, ob sie wirklich glaube, dass seine Schwester so ein schlechter Mensch wäre, und den Teufel anbetete, schüttelte er den Kopf und strich ihr sanft über die Wange.
"Wisst Ihr, das ist der übliche Hofklatsch..in die Welt gesetzt von all jenen Hofdamen, die sich selbst gerne an der SEite des Königs gesehen hätten, und das sind fast alle hier. Deswegen setzten sie solche gemeinen Gerüchte in die Welt. Wenn ich Eure Schwester so ansehe..und ihren Blick richtig deute...dann liebt sie den König wirklich..und wer wirklich liebt, der kann kein durch und durch schlechter Mensch sein."

Louis

"Es freut mich, dass es dir gefällt, meine Liebe"; meinte er lächelnd, "die zweite Überraschung bekommst du nachher in unseren neuen Gemächern, die extra für Euch und mich neu eingerichtet wurden...es wird Euch gewiss gefallen. Und natürlich bekommt der Maler seinen doppelten Lohn."
Er war froh, dass ihr das Geschenk gefiel, und wollte das Gemälde gleich am nächsten TAg in der Ahnengalerie seiner Familie aufhängen lassen.
Dann befahl er seinen Dienern das Buffet aufzutragen.

Bild

Bild

Bild

"Ich kann es kaum erwarten, wenn wir nachher alleine sind"; flüsterte er ihr leise ins Ohr und knabberte dann zärtlich an ihrem Ohrläppchen, "ab jetzt möchte ich keine Nacht mehr ohne dich sein."

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2. Dez 2011, 18:17
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Beitrag Re: Rpg: Die drei Musketiere
Marie Christine

„ Sicher habt ihr damit Recht und das Glück sollte im Vordergrund stehen. Aber für meinen Vater wird die Hochzeit meiner Schwester , mit dem französischen König ein Grund sein, mich jetzt ebenfalls an den bestbietenden zu verhökern. „ Marie Christine seufzte leise, ehe sie weitersprach:“ Eure Kinder werden es einmal besser haben, da bin ich mir sicher. Ihr werdet sie nicht anbieten wie Vieh.“
Marie Christine war hin und her gerissen. Sie mochte Mordaunt. Sogar sehr, doch sie wusste nicht ob das was sie fühlte das selbe war wie das, was er für sie empfand.

„ Ich kann nicht mit Bestimmtheit sagen, dass mich das Leben als Nonne wirklich glücklich machen würde. Aber wenigstens würde ich nicht für meine Freiheit und mein eigenes Glück, jemanden unglücklich machen den ich sehr gern habe.“ Ein wenig hilflos blickte die junge Frau einen Moment auf ihre Schuhe, ehe sie weitersprach:“ Ich empfinde viel für euch, aber ich weiß nicht ob es das Selbe ist wie das, was ihr fühlt. Ich möchte euch nicht um meiner Freiheit Willen, in eine Ehe drängen die ihren Namen vielleicht niemals verdienen wird. Ich will nicht, dass ihr eines Tages eine Frau trefft die euch so liebt, wie ihr es verdient und die ihr dann zu eurer Mätresse nehmen müsst, weil ihr mich als eure Gemahlin am Hals habt. Ich möchte nicht das ihr mich dann eines Tages womöglich verachtet, oder hasst.“

Als Mordaunt das aussprach, was sie schon längst geahnt bisher aber immer sehr erfolgreich verdrängt hatte, war Marie Christine wie vor den Kopf geschlagen. Mit großen Augen sah sie den jungen Musketier nun an, und wusste nicht so recht ob sie nun lachen oder weinen sollte.
„Dann ist es schlimmer, als ich befürchtet habe.“ Antwortete sie und schenkte ihrer Schwester und dem König nun wieder, ihre volle Aufmerksamkeit.

Erneut streichelte er sanft über ihre Wange, als er sie bezüglich Francoise beruhigen wollte. Kurz hob sie ihre Hand an, um sie in seine zu legen, doch dann entschied sie sich dagegen.
Mordaunt hatte deutlich gesagt, was er für sie empfand und sie wollte nicht mit seinen Gefühlen spielen. Sie wusste einfach nicht was sie fühlte, aber sie wusste das sie ihn nicht verletzen wollte.

„ Ja, ich habe auch das Gefühl das die beiden sich wirklich lieben und ich hoffe das sie glücklich mit
einander werden. Und ich hoffe auch das ihr Recht habt und es nichts als Klatsch und Tratsch ist, was man über sie erzählt.“
Nach dem mehr als üppigen Mahl, von dem Marie Christine kaum einen Happen angerührt hatte weil ihr der Besuch ihres Vaters auf den Magen geschlagen war, eröffnete das Brautpaar die lockeren Hochzeitsfeierlichkeiten mit einem Tanz.
Marie Christine fühlte sich zu sehnds unwohler. Es ging ihr zwar nicht schlecht, aber ihr war flau im Magen und sie wollte gar nicht daran denken das sie nicht umher kommen würde, mit ihrem Vater zu reden.

Bisher hatten sie nicht miteinander geredet, am Tisch hatten sie ein wenig auseinander gesessen und Marie Christine hatte versucht seinem Blick auszuweichen, so gut es ging. Noch viel schlimmer war der Blick des Unbekannten, der beinah die ganze Zeit über auf ihr geruht hatte.
Als sie sah das ihr Vater auf sie zusteuerte, ergriff sie die Hand ihres Leibwächters, schaute ihn flehendlich aus ihren blauen Augen an und sagte:“ Ich weiß das ich nun ungehörig frech bin, aber würdet ihr jetzt sofort mit mir tanzen Mordaunt?“

Francoise folgt...

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(unbekannter Verfasser)


2. Dez 2011, 21:23
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