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 Stammbaum der Plantagenets und Tudors 
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Beitrag Stammbaum der Plantagenets und Tudors
Ich habe hier mal auf einer Site den Stammbaum der Plantagenets und der Tudors gefunden:

http://www.britroyals.com/images/plantagenets.JPG

Henry VIII, oben im Stammbaum, ist Alienors Enkel, der Sohn ihres Johns John I.

Ich fand das interessant, weil man so genau erkennen kann, wie aus dem Hause Plantagenet die Häuser York und Lancaster und Tudor entstanden sind.

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8. Dez 2010, 12:26
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Beitrag Re: Stammbaum der Plantagenets und Tudors
Guten Abend,

Aha! :o Also das hätte ich nun nicht gedacht. Aber Moment mal, wenn die Plantagnets und Tudors auf einer Art & Weise verwandt sind dann frage ich mich persönlich wieso sie das nicht direkt in Dokumentationen die über Heinrich den 8. ausgestrahlt wurden gleich mit angewiesen haben. Sprich das Thudors mit ihnen verwadt waren. Denn dann wäre nämlich mal eine 100% Gewissheit darüber das Heinrich der 8.sich auch gleichzeitig mit nem alten Adelsgeschlecht verheiratet hat. LG


15. Dez 2010, 17:26
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Beitrag Re: Stammbaum der Plantagenets und Tudors
@Anne

Ich wusste früher auch nicht, dass die Plantagenet Vorfahren der Tudors sind. Bis ich dann die Romane von Rebecca Gable gelesen habe. Im Mittelalter hatten die Könige ja meist sieben oder acht, wenn nicht sogar noch mehr Kinder, und daraus entstanden dann die Seitenlinien wie die Häuser York und Lancaster. Und was seine erste Frau Katherina von Aragorn betrifft, auch sie ist eine Nachfahrin der Plantagenets. Wie es mit Anne Boleyn und den anderen Ehefrauen aussieht, weiss ich nicht.....da ich deren Stammbaum nicht kenne.
Das ist genau wie bei uns in Deutschland...da stammen auch fast alle deutschen Herrscherhäuser des Mittelalters von den Karolingern ab

Henry VIII ist übrigens auch ein Nachkomme von Karl dem Großen, denn Alienor von Aquitanien war eine Nachfahrin von Karl.
Oft frag ich mich, was Alienor wohl zu ihrem berühmten Nachkommen Henry VIII gesagt hätte. Bestimmt wäre sie nicht sehr begeistert von ihm und seinen Handlungen gewesen.

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15. Dez 2010, 17:53
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Beitrag Re: Stammbaum der Plantagenets und Tudors
Hallo

Also das die Königshäuser damals mehr als ein Kind hatten das war mir ja soweit auch bewusst und das sie dadurch ihre Kinder mit anderen Königshäuser schon damals vermählten war mir auch schon klar. Ich hatte mich damals immer irgendwie gewundert das manche wirklich ziemlich lange Stammbäume hatten. Nehmen wir man neben Heinrich den 8. Karl den 7. der mit Marie von Anjou verheiratet war. Der hatte 10 weitere Kinder. Eigentlich unfassbar oder?

Es ist meist wirklich schon erstaunlich was man in den meisten Romanbüchern die als Taschenbücher so erscheinen so raus kommen tut.


16. Dez 2010, 15:30
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Beitrag Re: Stammbaum der Plantagenets und Tudors
@Evanna

Damals brachten fast alle Frauen zehn und mehr Kinder zur Welt...manche sogar fünfzehn bis zwanzig.
Die heilige Katherina von Siena, die im 14. Jahrhundert lebte, hatte insgesamt 21 Geschwister, von denen nur die wenigsten ihre Kindheit überlebt haben, viele starben schon im Kleinkindalter. Und alle stammten von einer Mutter :o
Alienor von Aquitaninen beispielsweise hatte 10, ihre Schwiegertochter Isabella sogar 15 Kinder aus ihren zwei Ehen.
Bauersfrauen bekamen weniger Kinder als die Adelsfrauen, weil die Bauersfrauen ihre Kinder selbst stillen mussten.
Die Adeligen Frauen wussten ja nicht, dass man nicht so schnell wieder schwanger wird, wenn man selbst stillt.
Und damals galt es im Adel unschicklich, wenn eine Frau selbst stillte.
Und niemand bedachte, dass es große Probleme gab, wenn viele Kinder überlebten..dann gab es nicht mehr genug Ländereien unter den Söhnen zu verteilen.
Und natürlich gab es auch viele Frauen, die die vielen Geburten nicht überlebten.

Bei den Adeligen überlebten mehr Kinder als bei den Bauernfamilien, da immer genug zu essen da war, und die Kinder gut gepflegt wurden, soweit das mit damaligen Mitteln möglich war. Jemand, der 10 und mehr Kinder hatte, so wie Karl der VII, konnte also schon bis zu 100 oder sogar noch mehr Enkel haben. :o
Oft wurden Cousins und Cousinen ersten oder zweiten Grades miteinander verheiratet...man muss sich wundern, dass dabei keine behinderten Kinder herauskamen.

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16. Dez 2010, 19:08
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Beitrag Re: Stammbaum der Plantagenets und Tudors
Ja es war damals wirklich eine sehr schreckliche Zeit was damals auch mit den Verheiraten unter den Cousins und Cousinen gewesen ist. Es war aber damals ja schon irgendwie vorprogramiert das man bei Inzucht behinderte Kinder bekam. Wir sehen es ja quasi bei Heinrich den 8 & Ann Boleynn. Er hatte seine eigene Tochter die er mit Ann zusammen hatte als ...ja...Bastard bezeichnet was für ein Kind auch nicht gerade ein sehr fairer Titel ist. Ich meine egal obs nun bei Bauern oder Königsfamilien so gewesen ist, wegen den Fehlgeburten oder gar Kindstod. Es war wirklich schrecklich. Und den Vergleich mit den Bauernkindern ist ja wirklich Fakt gewesen. Die Bauernkinder waren ja im Endeffekt anfälliger als die Kinder vom Königshaus. Die heutige Zeit mal verglichen mit dem Mittelalter ist enorm. Heute wird man gegen fast alles geimpft. Sprich Thypus oder so naja aúßer HIV! Aber dennoch, damals war es eben härter als heute und im Gegenzug zu heute echt schwerer als heute. Und Appropos 21 Kinder, ja sehr krass sodass man nach Luft schnappen kann. 12 Kinder sind dagegen ja noch "angemessen" .


16. Dez 2010, 20:40
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Beitrag Re: Stammbaum der Plantagenets und Tudors
@Evanna

Also ich finde, dass 12 Kinder immer noch sehr sehr viel ist..ich hätte die zu der Zeit(und auch heute) nicht gebären wollen.
Die zweite Frau von Karl dem Großen, Hildegard, starb bei der Geburt ihres 9. Kindes im Alter von nur 25 Jahren :o
Frauen die ein schmales Becken hatten, hatten damals keien großen Chancen eine Geburt zu überleben, und wenn das Kind falsch lag, war man verloren.
Damals konnte man zwar schon mit Hilfe bestimmter Kräuter verhüten, doch das wurde als Sünde betrachtet, als Hexenwerk, und nur wenige Frauen praktizierten diese Methode.
Außerdem waren diese Verhütungsmethoden natürlich nicht so zuverlässig wie die heutige Pille.

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17. Dez 2010, 08:44
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Beitrag Re: Stammbaum der Plantagenets und Tudors
Hallo

Ja das ist wohl wahr, doch wenn ich mir heute mal so die Gesellschaft im Gegensatz zu damals ansah so muss ich sagen das auch in der damaligen Zeit so ums 18/19 Jahrhundert es immer noch Familien gab die mehr als nur 2 Kinder hatten. Und diese auch irgendwie überlebt haben. Nehmen wir mal als Beispiel die Kelly Familie. Ursprünglich sind sie ja auch 12 Kinder! Und deren Mutter ist auch zwar nicht durch die Geburt aber durch Krebs gestorben. Und ich denke mal es es jeder heutzutage wirklich selbst entscheiden kann im Gegensatz zu damals wieviel Kinder man bekommen will. Klar die heutigen Hygienevorschriften bzw.die Verhütungsmittel wie Pille sind heute anders als Damals und wie du schon sagtest wir weibsbilder sind oder waren da in mancher hinsicht wirklich besser mit den Kräutern doch man durfte sich ja bei solchen Dingen nicht erwischen lassen wie du ja sagtest wegen der Inquisition. Wenn ich mir aber heute die meisten Familien ansehe so muss ich gestehen das ich froh wäre keine 7 oder 12 Kinder zu haben. Vorallem weil ich nicht wüsste wie ich die alle später wenn sie größer werden versorgen sollte. Ich bin nicht so reich wie manch König. Daher sage ich selbst zu mir falls ich irgendwann mal einen festen neuen Freund haben sollte und wir später Kinder wollen sollen es wenn 2 sein das reicht. LG Evanna


19. Dez 2010, 12:26
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Beitrag Re: Stammbaum der Plantagenets und Tudors
@Evanna

Und ich vermute mal, dass zwei schon teuer genug sind..ich glaube, ich hab mal gelesen, dass ein Kind von der Geburt bis zum 18. Lebensjahr ca. 200.000 Euro kostet :o
Und im Mittelalter hatten die armen Familien wie Bauern oder Tagelöhner meist kein Geld, um die zahllosen Mäuler zu stopfen.
Das Märchen von Hänsel und Gretel hat durchaus einen wahren Kern...es gab damals Familien, die ihre Kinder im Wald aussetzte, weil sie nicht mehr für sie sorgen konnten...

Und die Adeligen hatten zwar genügend Geld um ihre Kinder großzuziehen, aber oft kam es unter den zahlreichen Söhnen einer Familie zu blutigen Bruderkriegen..
Oft mussten die überzähligen Grafensöhne in Klöster eintreten, oder sich selbst als Ritter ein Vermögen auf Turnieren erstreiten...oder im Feldzug Ruhmeslorbeeren sammeln, denn Burg und Ländereien fielen immer an den ältesten Sohn.

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19. Dez 2010, 12:47
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Beitrag Re: Stammbaum der Plantagenets und Tudors
Hallo & Guten Abend,

Also ich muss dir mit dem Märchen Hänsel und Gretel wirklich zustimmen. Die Gebrüder Grimm haben eine wahre Begebenheit mit diesem Märchen die Runde gemacht. Das war wirklich wahr ich habe da auch so etwas gehört das es wirklich welche Menschen gegeben hat die dies machten. Wenn man sich alles mal so vom Mittelalter ins heutige Zeitalter übertragen tut so muss man doch irgendwie fest stellen, das damals so wie heute die Schere zwischen Arm & reich immer noch sehr hoch ist und immer mehr auseinander gehen tut. Da muss man sich doch tatsächlich die Frage stellen wie lange es noch den "gut betuchten" Mittelstand von damals/heute noch gibt. Okay Eltern geben ihre Kinder heute zwar nicht mehr ins Kloster oder besser gesagt gehen freiwillig mit jungen Jahren dorthin aber wenn man ehrlich ist muss wohl was mit den Schulden heut zu Tage dran sein. Ich hingegen habe wegen den Schulden was andres gehört. Du sprichts von einer Gesamtzahl von ca.200.000€ Schulden bis zum 18.Lebensjahr. Ich hingegen habe gehört das es insgesamt um weit aus höher liegt als dein Betrag. Irgendwas um die 22.Millionen €. Da frage ich mich allen ernstes wie kann ein ungeborenes Kind auch wenn es noch nicht mal zu 100% sicher ist ob es überhaupt leben wird schon so viel Geld verpulvern kann laut Vater Staat. Ich mein die werdenden Eltern bezahlen ja wenn von ihrem eigenen Geld was sie verdienen Wiege, Bettbezüge, Windeln, Kleidung & später auch mal feste Nahrung, Kinderwagen,Spielzeug und und und. Da kann ich zum Teil diejenigen verstehen die gar keine Kinder wollen.


21. Dez 2010, 20:46
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